Das Fortpflanzungssystem des Karpfen

Das Fortpflanzungssystem des Karpfen

Karpfen ist ein zweihäusiger Fisch. Beide Ausdrücke (hermafrodytyzm) bei dieser Art wird es in äußerst seltenen Fällen beobachtet (Krupauer, 1961). Die äußeren Anzeichen des sexuellen Dimorphismus von Karpfen sind ziemlich schwer zu erkennen. Bei Männern treten sie erst in der Paarungszeit auf. Sie sind dann auf dem Kopf in Form eines "Perlenausschlags" sichtbar”, in Form von grauweißen Hügeln. Der Ausschlag bei Karpfen ist jedoch mild und nicht bei allen männlichen Stacheln. Nach Ablauf der Paarungszeit verschwindet der Ausschlag.

Männliche Karpfen haben während der Brutzeit einen dreieckigen Schlitz als Sexloch, etwas tiefer in den Körper gezogen; Bei leichtem Druck auf den Bauch ist die Abgabe von Spermien sichtbar.

Die sexuelle Öffnung reifer Frauen ist hellrosa und hat die Form einer leicht hervorstehenden Brustwarze; Der Bauch solcher Frauen ist stark geschwollen.

Die Karpfengeschlechtsdrüsen sind gepaart und länglich. Sie befinden sich auf beiden Seiten, direkt unter der Schwimmblase. Die ungleichmäßige Entwicklung beider Geschlechtsdrüsen ist bei Karpfen recht häufig. Es wird beobachtet (Solewski, 1957 ein, b) beide bei Männern (kleinere Drüse auf der linken Seite), sowie bei Frauen (der kleinere rechts).

Die reifen weiblichen Geschlechtsdrüsen - die Eierstöcke - sind gelblich gefärbt. Sie haben eine Kammerstruktur. Ihre Wände enthalten weibliche Fortpflanzungszellen - Eier in verschiedenen Entwicklungsstadien - von I bis VI nach der Sechs-Punkte-Meyen-Skala (hinter Pliszka, 1964). Auf der Rückseite verengen sich die Eierstöcke in die Eileiter. Sie verbinden sich und treten als gemeinsame Leitung zur Außenseite des Körpers direkt hinter dem Anus aus, aber vor dem Öffnen des Harnleiters.

Die Hoden reifer Männchen sind cremeweiß gefärbt. Sie bestehen aus einer Gruppe von Vesikeln, die in eine Reihe von nach innen offenen Kammern unterteilt sind, die zum gemeinsamen Entwässerungskanal führen - den Vas deferens. Spermatogonie befindet sich in den Wänden der Kammern, den Beginn der männlichen Fortpflanzungszellen bilden - Sperma. Die Vas deferens bilden eine einzige gemeinsame Röhre, die sich ähnlich wie eine Eileiter außerhalb des Körpers erstreckt.

Am Karpfen, wie bei allen knöchernen Fischen, Das Fortpflanzungssystem ist nicht mit dem Ausscheidungssystem verbunden. Beide Vas deferens, und Karpfen-Eileiter werden unabhängig vom Harnsystem gebildet.

Entwicklung der Fortpflanzungsdrüsen beider Karpfengeschlechter, wie bereits oben erwähnt, geht in einem anderen Tempo vor. Männer erreichen die Geschlechtsreife früher als Frauen. Aus Steffens 'Forschung (1969) es folgt, dass die Eierstöcke entfielen 18,8% das Körpergewicht reifer Frauen, mit einem Durchschnittsgewicht von 4412 G. Die Hoden entfielen 10% Gewicht der Männchen mit einem Gewicht von po 3000 G. Diese Daten könnenals wesentlich in unseren klimatischen Bedingungen akzeptiert werden. In einem tropischen Klima, z.B.. in Indien, Die Eierstöcke können sich zu bilden 38%, und die Hoden tun 32% das Körpergewicht von Karpfenlaichern (Alikunhi, 1966).

Karpfen-Spermien haben eine Struktur, die der für andere Fische der Karpfenfamilie beschriebenen sehr ähnlich ist. Der Karpfen-Spermienkopf hat eine kugelförmige Form und einen Durchmesser von 2-3 µ.

Die Spermienzahl im Sperma eines Karpfen ist sehr groß und reicht von 25 tun 30 min w 1 mm3. Karpfen-Spermien in Gewässern können sich 1,5-5 Minuten lang bewegen, abhängig von der Wassertemperatur. Dieser Zeitraum kann durch Zugabe einer physiologischen Kochsalzlösung zum Wasser verlängert werden 0,4%. Sperma gesammelt und trocken gelagert, bei einer Temperatur von 1-4 °, behält die Fähigkeit, Eier für mehrere Tage zu befruchten.

Karpfeneier, Kugelform, Sie haben eine ähnliche Struktur wie andere Fische aus der Familie der Karpfen. Ihr Durchmesser beträgt 1,15-1,56 mm. Die Größe der Karpfeneier hängt von der Größe und dem Alter des Weibchens ab und wird etwa acht Jahre alt, dann allmählich abnehmend.

Die Oberfläche der Karpfeneimembran ist klebrig. Dank dessen kann es sich nach dem Ausstoßen aus dem Eileiter an einer festen Oberfläche festsetzen. Das Eigelb der Karpfeneier ist durchschnittlich 6,2% Fett.

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